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Die Betriebsunterbrechungsversicherung

Wofür?

Nach einem versicherten Feuerschaden (oder anderen definierten und versicherten Sachschäden) ersetzt die Betriebsunterbrechungsversicherung die entgangenen Deckungsbeiträge für einen im Vertrag definierten Zeitraum (Haftungszeitraum). Sie ist eine sinnvolle Ergänzung der Sachversicherungsverträge von Unternehmen. Dies gilt für Großbetriebe genauso wie für den Ein-Frau-/Mann-Betrieb.

Ermittlung Deckungsbeitrag

Im Wesentlichen handelt es sich bei dieser Zahl um den Gewinn + Fixkosten. Anders gerechnet ist es der Umsatz abzüglich  Wareneinsatz und abzüglich variabler Kosten. Der Sinn, genau diese laufenden Kosten eines Unternehmens zu versichern, liegt auf der Hand. Zum Beispiel nach einem Feuerschaden, wenn ein ganzes Produktions-Unternehmen oder Unternehmensteile vernichtet wurden . Während nicht produziert werden kann, fallen zwar variable Kosten des Betriebes weg, jedoch müssen Fixkosten weiter bedient werden und budgetierte Gewinne bleiben aus. In dieser Phase tritt die BU-Versicherung ein und stärkt dem Unternehmen bis zur Wiederaufnahme der Produktion (bzw. Ablauf der versicherten Haftungszeit) den Rücken, in dem sie eben genau den Deckungsbeitrag ersetzt.

Die Versicherungssumme.

Diese muss den Deckungsbeitrag des versicherten Zeitraumes widerspiegeln. EUR. Um optimal versichert zu sein, ist es daher unbedingt erforderlich, die Versicherungssumme laufend an die geänderte Situation Ihres Betriebes anzupassen. Diese Situation kann eine Umsatzsteigerung sein, jedoch auch eine geänderte Marktsituation bzw. interne Kostenstrukturen, welche Anpassungsnotwendigkeiten nach sich ziehen.

Unterversicherung.

Von einer Unterversicherung spricht man, wenn der tatsächliche Wert der versicherten Sache, die Versicherungssumme überschreitet. In der Betriebsunterbrechung ist dies der Fall, wenn die Versicherungssumme des Haftungszeitraumes geringer als der Deckungsbeitrag des Unternehmens in eben diesem Zeitraum ist. Im Falle der Unterversicherung hat der Versicherer das Recht, die Schadenleistung im Ausmaß der Unterversicherung zu kürzen.

Vorsorge.

Vor Erklärung dieser Vorkehrungsmaßnahme möchten wir daran erinnern, dass Sie unbedingt Kontakt mit Ihrem Betreuer aufnehmen sollten, wenn sich maßgebliche Zahlen Ihres Unternehmens verändern bzw. dies für die Zukunft geplant ist.

Mit Einschluss einer so genannten Vorsorgeversicherung in den Betriebsunterbrechungsversicherungsvertrag, können Sie natürliche Schwankungen im laufenden Geschäftsjahr auffangen und vorsorglich versichern. Wenn Sie also im laufenden Geschäftsjahr glücklicherweise Ihre Umsätze steigern konnten und die Versicherungssumme nicht angehoben haben, können Sie bis zu dem in der Vorsorge genannten Betrag/Prozentsatz der Grundversicherungssumme beruhigt sicher gehen, dass sie nicht Gefahr laufen unterversichert zu sein. In den meisten Fällen wird diese Vorsorge auch nur am Jahresende abgerechnet und wenn Ihr DB die Grundversicherungssumme nicht übersteigt, fällt meist auch keine Prämie an. In anderen Worten ausgedrückt, fällt für die Vorsorgeversicherung in der Regel nur dann Prämie an, wenn Sie diese zusätzliche Versicherungssumme auch tatsächlich gebraucht hätten um nicht unterversichert zu sein.

Ihre Kundenbetreuer stehen für detaillierte Fragen jederzeit zur Verfügung.